Das „Haus 37“ in Hamburg-Langenhorn …

Haus 37 - Abriss jetzt!

… wurde vom Klinikbetrieb Ochsenzoll schon 2004 nicht mehr benötigt und darum an die Stiftung Freundeskreis Ochsenzoll vermietet. Bis 2016 wohnten hier Menschen mit hohem Betreuungsbedarf. Nach dem Bezug der insgesamt drei neuen Wohngebäude, die das Rauhe Haus und der Freundeskreis Ochsenzoll“ errichten ließen, sollte das nun leerstehende Haus 37 abgerissen werden. So sah es der Bebauungsplan LA 22 vor: Abriss nach Nutzungsende.

Tatsächlich war der Abriss schon 2009 überfällig:

In diesem deprimierenden Waschbeton-Plattenbau aus den 70er Jahren sind Asbestplatten verbaut, einzelne Räume weisen eine gesundheitsgefährdende Schimmeldichte auf.

Wohnhaus, Leerstand, Lager, Schrottplatz

Doch es kam anders. Die Asklepios Kliniken Hamburg GmbH ließ das Gebäude zunächst leerstehen, nutzte es zeitweise als Lager für Betten und Matratzen, das Außengelände als Werkhof für diverse Erden, Sände, Kies und Holz.

 

Dauernutzung statt grüner Zone

Das „Haus 37“ am Ende des Kesselflickerwegs. Hier sollte eigentlich eine Grünfläche als „Abstandszone“ entstehen.

Nun soll das Gebäude umfassend saniert und umgebaut werden!

Blick auf das "Haus 37" vom Kesselflickerweg.
Blick vom Fassbinderweg auf die Forensik und das "Haus 37".
Die forensisch-psychiatrische Abteilung.