Asklepios Pläne:
Mit beiden Hamburg-Nord-Kliniken viel vor

Neue, ambitionierte Pläne für das „Haus 37“ und für das Gelände dahinter, das seit vielen Jahren brach liegt. Asklepios pocht auf einen planungsrechtlichen Bestandsschutz bei klinischer Nachnutzung. Ob zu Recht, wird zu prüfen sein.

Hintergrund der „Nachnutzungspläne“ sind die gestiegenen Zahlen im sogenannten Maßregelvollzug und der damit verbundene gesteigerte Stationsbedarf.

 

Die Weite täuscht: Das Haus des Freundeskreises Ochsenzoll ist gerade mal sieben Meter vom Haus 37 entfernt!

Asklepios PP-Präsentation 2021
Bitte auf den Link klicken.

Diese Pläne und Abbildungen finden Sie in der schon
erwähnten Power-Point-Präsentation des Konzerns.

Asklepios plant in „Haus 37“ die Unterbringung von:

Patientinnen und Patienten zwischen 18 und 30 Jahren
• Persönlichkeitsstörungen
• depressiv gefärbte Adoleszentenkrisen

Patientinnen und Patienten mit
• Persönlichkeitsstörungen
• Traumafolgestörungen

Neben einer langfristig angelegten Nachnutzung von Haus 37 aufgrund des gestiegenen Stationsbedarfs (Sanierung und Nutzung von Haus 37 durch zwei Stationen (O23 und O24) der Klinik für Persönlichkeits- und Traumafolgestörungen, Baubeginn Sommer 2021, Stationseinzug Sommer 2022) ist auch ein Bauvorhaben in Planung. Es umfasst:

  • Pflege der Grünflächen
  • Anlegen eines Gartens mit Aufenthaltszonen und Sichtschutzelementen
  • Therapiemöglichkeiten im Freien
  • Hochbeete
  • Überdachte Terrasse
  • Zaun und mittelfristig blickdichte Bepflanzung zu den Nachbargrundstücken

Quelle: Asklepios Klinik Hamburg GmbH, PPP vom 19.02.2021

 

Aus welcher Perspektive plant Asklepios?

Diese Ansicht stammt aus einer Power-Point-Präsentation,
die bisher nur einigen Anrainern und Anwohnern sowie dem Regionalausschuss Langenhorn-Fuhlsbüttel-Ohlsdorf-Alsterdorf-Groß Borstel vorgelegt wurden.
Sie war öffentlich abrufbar über einen Link zur Sitzung des Regionalausschusses am 08.02.2021. Da Asklepios Transparenz bei der Umsetzung seiner Pläne versprochen hat, ist diese Information sicher auch im Sinne des Konzerns.

 

Quelle: Asklepios PPP, 19.01.2021

Standort Heidberg:

Auch für den Standort Heidberg plant Asklepios ambitioniert. Wie in der Langenhorner Rundschau, Ausgabe März 2021 auf den Seiten 7 bis 9 zu lesen ist, wird auch dort ein bestehender Bebauungsplan, Langenhorn 66, nach bekanntem Muster ignoriert: Der sogenannte Heidegarten, der im B.-Plan sogar mit einem Erhaltensgebot für Bäume und Sträucher ausgewiesen ist, soll überbaut werden. Geplant ist ein vierstöckiges Gebäude mit Hubschrauberlandeplatz.